I will never be a memory
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Schmerzensschrei

Mein Herz… es schmerzt so sehr… nicht mehr die Wunde an meinem Finger betäubt meinen Körper, sondern dieses große, schlagende Ding in meinem Brustkorb. Es erfüllt meinen Körper mit dem Blut der Traurigkeit. Klares denken ist nicht möglich. Binnen Sekunden ist mein ganzer Körper wie betäubt; bekommt nichts mehr mit.

Fühlt nichts.
Keine Hitze.
Keine Kälte.
Keine Berührungen.
Kein Schmerz.
Der der sitzt hinter meiner Brust – und pocht so stark.
Es tut weh.
Ich möchte es herausreißen.

Denn es ist nutzlos. Wozu brauche ich es noch?
Es war fast wieder ganz. Doch heute wurde es wieder zerstört.
Es ist zerbrochen.
In tausend Einzelteile. Ich komme nicht umhin, zu weinen.
Heiße Tränen ergießen sich aus meinen Augen, die all den Schmerz, der mir innewohnt, widerspiegeln.
Mein Körper schüttelt sich, immer mehr Tränen kommen zutage.
Meine Hände zittern beim Schreiben.
Ich möchte rennen, schreien.
Doch ich bin gefangen.
Wo ist mein Retter? Wo ist mein schwarzer Engel?
Wo bist du?
Ich brauche Trost.
Ich bin allein…
Niemand ist mehr da.
Was soll ich tun?
Meine Seele stürzt mehr und mehr in das Reich des Wahnsinns.
Bitte komm und Hilf mir…

[[Herbst 2006 || copyright by __tsuki__]]

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Stundenglas

Im Spiegel hinterm Stundenglas,
zeichnet mein Herz ein Bild.
Die Farben hell und bunt verlaufend,
und über all dem prangt ein Schild:
„Für all das, was für Ewig währt,
ist dieser Spiegel Blick bestimmt.
Er wacht über das Stundenglas,
wenn Sand wie Kraft und Macht zerrinnt.“
Im Spiegel hinterm Stundenglas
Reibt der Sand am Pergament.
Zarter Bleistiftstrich verblasst,
in Sehnsucht,
solang die Zeit uns trennt.

[[Frühjahr 2005 || copyright by __tsuki__]]

#######

Die Kleinen leben so Version 1

Die Kleinen leben so;
Mit der Feder in der hand,
stehst du am Abgrund.
Deine Augen sind schon ganz schwer,
und du wanderst still durch die Einsamkeit.
Schlafen möchtest du nicht,
doch es ist ein unaufhaltsamer Traum.
Mit der Feder in der Hand,
stehst du am Abgrund.
Fragst mich, ob ich bei dir bleibe.
der unaufhaltsame Traum,
kommt gemächlich immer näher.
Sonne, Mond und Stier
singen den Tänzern zu.
Mit der Feder in der Hand,
wanderst du Still durch die Einsamkeit.
Mit der Feder in der Hand.
gleitest du hinab in den Abgrund.
Der unaufhaltsame Traum,
hat dich eingeholt.

[[Herbst 2006 || copyright by __tsuki__]]
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Gefühlskalt?

Was ist das, wenn man weint, und nichts fühlt?

Wenn man scheinbar teilnahmslos an einem Problem teilhat und stumme Tränen ohne Gefühle vergießt ?

Ist es,

...,

mir fehlt das Wort.

Wer gibt mir das Wort, was mir fehlt?

Ich fühle nichts und doch so viel.

Ich vermag nicht zu sagen, warum ich weine.

Doch ich tue es.

Ein Mensch, der nie ohne Grund geweint hat.

Lange nicht weinen konnte

und es nun tut,

ohne einen Grund zu haben.

...

Manchmal

verschlingt einen die Welt mit Haut und Haaren

und die Nebel sind so dicht,

dass wir des Sehens beraubt werden.

 

[[Herbst 2006 || copyright by __tsuki__]]




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